Die 50 häufigsten Familiennamen in Deutschland

Informationen:   Statistisches Bundesamt / Die deutschen Familiennamen Georg Olms Verlag  Hildesheim  sowie eigene Recherchen

 

Mein Name Baecker Bauer Becker
Braun Fischer Fuchs Hartmann
Herrmann Hoffmann Hofmann Huber
Jung Kaiser Keller- Klein
Koch Koehler Koenig Krause
Krueger Lang Lange Maier
Mayer Meier Meyer Miller
Moeller Mueller Neumann Peter
Peters Richter Schaefer Schmid
Schmidt Schmitt Schmitz Schneider
Scholz Schroeder Schulz Schwarz
Wagner Walter Weber Weiss
Werner Wolf Zimmermann  Mein Name
Baecker  / Bäcker
„Baecker/Bäcker/Becker“  (ca. 178.000)
Namensursprung: mhd. becker der „Bäcker“.  hin und wieder Bekker, das auf niederländische Einflüsse zurückzugehen scheint. In Ostfriesland auch ohne Umlaut: Backer, Bakker (Borkum) Bäckermann (Plauen)
Bauer
„Bauer“  (ca. 143.000)
Namensursprung: -Bauer- „der den Acker baut“ – in älterer Form: Baur, Bur, (alemann.); südd. Paur; Pauer. Niederdeutsch:  Buhr, – in Ostfriesland mit Artikel de Buhr, in holländischer Schreibung  de Boer… 
Becker
 „Baecker/Bäcker/Becker“  (ca. 178.000)
Namensursprung: mhd. becker der „Bäcker“.  hin und wieder Bekker, das auf niederländische Einflüsse zurückzugehen scheint. In Ostfriesland auch ohne Umlaut: Backer, Bakker (Borkum) Bäckermann (Plauen)…
Braun
 „Braun“  (ca. 93.000)
Namensursprung: von der Farbe: ahd./mhd. brun, prun, „braun, brünett“. Familiennamen: Braune; Braun; (südd.) Praun; Brauner
Fischer
„Fischer“  (ca. 230.000)
Namensursprung: ahd. fiskari, mhd. vischaere. Familiennamen: Fischer, Vischer, …
Fuchs
„Fuchs“  (ca. 75.000)
Namensursprung: meist nach der Farbe des Haares; so wird in der Lübecker Bürgerrolle für das Jahr 1322 der eine von zwei Brüdern Richard Vos, der andere Johannes de rode genannt, offenbar nach derselben Ursache. Peter der Fuhs 1360. Familiennamen: Fuchs, Fux.
Hartmann
„Hartmann“  (ca. 88.000)
Namensursprung: zusammengesetzter Name -mhd. „hart, fest, stark“ -mann…
Herrmann
„Herrmann“  (ca. 61.000)
Namensursprung: Her(r)mann (Mannes, Manes aus Hermannus);
Hoffmann
„Hof(f)mann“  (ca. 144.000) – (Hafemann, Havemann, Hovemann)
Namensursprung: ahd. hovaman, mhd. hoveman 1. jemand, der als „ingesinde“ am Hofe eines Fürsten lebt (in diesem Sinne auch Höfling(er), 2. der einen Hof(Gehöft) bewohnende Bauer, 3. Mann auf dem Hofe, Knecht. Familiennamen: Hofmann, gew. Hoffmann geschrieben (Hoffmann von Fallersleben). Vereinzelnt: Hovemann .Niederd. Hafemann;  Havemann..
Hofmann
Hof(f)mann“  (ca. 144.000) – (Hafemann, Havemann, Hovemann)
Namensursprung: ahd. hovaman, mhd. hoveman 1. jemand, der als „ingesinde“ am Hofe eines Fürsten lebt (in diesem Sinne auch Höfling(er), 2. der einen Hof(Gehöft) bewohnende Bauer, 3. Mann auf dem Hofe, Knecht. Familiennamen: Hofmann, gew. Hoffmann geschrieben (Hoffmann von Fallersleben). Vereinzelnt: Hovemann .Niederd. Hafemann;  Havemann.
Huber
„Huber“  (ca. 88.000)
Namensursprung: Huber, Hübner Inhaber einer Hufe (im allgemeinen = 30 Morgen). (Hoover  in Nordamerika: Vorfahr Andreas Huber wanderte 1738 aus Ellerstadt (Rheinpfalz) nach Pennsylvanien aus)
Jung
„Jung“  (ca. 64.000)
Namensursprung folgt
Kaiser
Der Name „Kaiser / Kayser / Keiser / Keuser / “  (ca. 64.000)
Namensursprung:  Einige Schwierigkeit machen Namen wie Kaiser, König, Herzog und ähnliche, bei denen allerdings „gerechte Zweifel sich erheben können, ob solche Familien häufig in den Fall gekommen sind, die durch derlei Namen bezeichnete Würde als wirkliche Lebensbürde zu tragen“ (Pott). Es sind jedenfalls Übernamen, welche die betreffenden Persönlichkeiten in dem sie umgebenden Kreise führten. Ähnlich ist es mit Papst, Bischof, Probst, Mönch und anderen geistlichen Würden. Zum Teil sind diese Namen gewiss von haus-, namentlich Wirtshausschildern entlehnt. Man denke auch an Schützenkönige. Manche sind wohl Hörige der in den Namen bezeichneten Herren gewesen. Mönch konnte jemand heißen, weil er im Kloster gewesen war oder neben dem Kloster wohnte, aber auch spottweise wegen seines Aussehens, wie der Erzbischof in Reuters Festungstid diesen Namen erhielt. Oder er hatte bei Fastnachtsspielen u. ähnl. die Rolle des Kaisers usw. gespielt.
Keller
„Keller“  (ca. 62.000)
Namensursprung: Keller mhd. kellaere aus lt. cellarius. 1. „Kellermeister“, Schaffner, 2. Kammerbeamter; wie vom herrschaftlichen Kasten ein Kastner, so bekam vom herschaftlichen Keller ein Keller (Kellner) als Rentbeamter seinen Namen (cellarii am Hofe Karls des Großen),  welcher ursprünglich die Weinberge und Weingülten samt den andern Einkünften, die in die Keller einzuliefern waren, zu verwalten hatte;  bei geistlichen Stiftern der Beamte, welcher die Einkünfte verwaltet, die für den Tisch geordnet sind – oft mit dem Kastner eins, …
Klein
„Klein“  (ca. 129.000)
Namensursprung:  der „Kleine, Junge“. Auch  Kleine, Kleiner; niederd. Kleen, Klehn.
Koch
„Koch“  (ca. 133.000)
Namensursprung:  ahd. choch, mhd. koch, altsächs. kok aus lat. coquus, niederd. Koek; auch Koock,   Der Name Kock  findet sich lange vor der französischen Einwanderung und ist jetzt in verschiedenen Gegenden Norddeutschlands unter der Landbevölkerung verbreitet, so überwiegend  in Westfalen, Mörs, Schleswig; er kann daher nicht franz. Ursprungs (aus coq Hahn) sein. Die Adligen setzten vielfach ihre Köche auf  leerstehende Erbe.
Koehler / Köhler
„Koehler/Köhler“  (ca. 65.000)
Namensursprung:  „Kohlenbrenner“. Selten (im bad. Oberland immer) Kohler; niederd. Kähler; Kahler, auch Köller  (Preuß).
Koenig / König
„König / Koenig“  (ca. 72.000)
Namensursprung:  Einige Schwierigkeit machen Namen wie Kaiser, König, Herzog und ähnliche, bei denen allerdings „gerechte Zweifel sich erheben können, ob solche Familien häufig in den Fall gekommen sind, die durch derlei Namen bezeichnete Würde als wirkliche Lebensbürde zu tragen“ (Pott). Es sind jedenfalls Übernamen, welche die betreffenden Persönlichkeiten in dem sie umgebenden Kreise führten. Ähnlich ist es mit Papst, Bischof, Probst, Mönch und anderen geistlichen Würden. Zum Teil sind diese Namen gewiss von haus-, namentlich Wirtshausschildern entlehnt. Man denke auch an Schützenkönige. Manche sind wohl Hörige der in den Namen bezeichneten Herren gewesen. Mönch konnte jemand heißen, weil er im Kloster gewesen war oder neben dem Kloster wohnte, aber auch spottweise wegen seines Aussehens, wie der Erzbischof in Reuters Festungstid diesen Namen erhielt. Oder er hatte bei Fastnachtsspielen u. ähnl. die Rolle des Kaisers usw. gespielt.
Krause
„Krause“  (ca. 81.000)
Namensursprung:  von dem Eigenschaftswort, der „Kraushaarige“ (Crispus). Hainrich der kruse im Jahre 1304.  Familiennamen: Krause, Kraus, auch Graus, Gruse
Krueger / Krüger
„Krueger / Krüger“  (ca. 80.000)
Namensursprung:  in Niederdeutschland „Schenkwirt“ (auf dem Lande); sonst, wie in Breslau nach Reichert, Verfertiger von Krügen. Familiennamen: Krüger;  Crüger; Krieger; Krüeger,; Kruger; Kroger. Niederd. Kröger 
Lang
„Lang“  (ca. 72.000)
Namensursprung:   Lange; Lang (letzteres die süddeutsche Fassung, siehe Münchener Wohnungsanzeiger von 1876 = 86 mal Lang und nur 5 mal Lange – dagegen in Münster 1877 = 23 mal Lange, 3 mal Lang); auch Langer
Lange
„Lange“  (ca. 81.000)
Namensursprung:   Lange; Lang (letzteres die süddeutsche Fassung, siehe Münchener Wohnungsanzeiger von 1876 = 86 mal Lang und nur 5 mal Lange – dagegen in Münster 1877 = 23 mal Lange, 3 mal Lang); auch Langer
Maier
Namenshäufigkeit:  Meyer = 217.000, Meier= 99.000, Mayer= 85.000, Maier= 78.000,
Müller, Schulze, Meier, Schmidt, Schneider  die man auch die fünf Großmächte in der Namenwelt genannt hat. Den 4 ersten wird man diese Stelle nicht bestreiten; doch gegen Schneider als fünften möchten mehrere andere nicht ohne gute Aussichten in die Schranken treten, als da sind: Bauer, Becker, Richter, Weber, Lehmann. Zu Berlin gab es im Jahre 1927 nach Schätzung des Einwohnermeldeamtes 97.200 Personen des Namens Schul(t)z(e), 78.000 Müller, 69.800 Schmied(t), 41.600 Krüger, 31.400 Meyer, 30.600 Hoffmann, 30.400 Schröder; in München 1925: 3.813 Maier, 2.659 Schmidt, 1.835 Müller, 1.796 Huber, 1.471 Bauer, 1.251 Fischer, 893 Schneider. Alle gehören ausnahmslos in diese Klasse, ihre Häufigkeit erklärt sich aus dem häufigen Vorkommen des betreffenden Gewerbes oder Amtes, besonders auch auf dem Lande. Das trifft bei sämtlichen oben angeführten Namen zu, vor allem bei Müller und Schulze. Da jedes Dorf (in Norddeutschland) seinen Schulzen hatte, fast jedes, wenigstens größere, seinen Müller, so war eine Überfülle daher entspringender, meist gleichlautender Familiennamen unvermeidlich. In Berlin folgen Neumann, Krause, Lehmann, Richter, Wolf, Fischer, Schneider; in München: Weber, Lang, Gruber, Fuchs, Schuster, Wolf.Was nun die Schreibweise des Namens anlangt, so ist darin an Mannigfaltigkeit geleistet, was überhaupt mit so wenigen Buchstaben zu leisten war. An das ursprüngl. Major, das sich auch noch als Familienname  findet , schließen sich die süddeutschen FF. am nächsten an: Majer, Mayer, Mayr, Maier, Mair...; in Norddeutschland am häufigsten Meyer – , Meier, Meyr, Meir, Mejer
Mayer
Namenshäufigkeit:  Meyer = 217.000, Meier= 99.000, Mayer= 85.000, Maier= 78.000,
Müller, Schulze, Meier, Schmidt, Schneider  die man auch die fünf Großmächte in der Namenwelt genannt hat. Den 4 ersten wird man diese Stelle nicht bestreiten; doch gegen Schneider als fünften möchten mehrere andere nicht ohne gute Aussichten in die Schranken treten, als da sind: Bauer, Becker, Richter, Weber, Lehmann. Zu Berlin gab es im Jahre 1927 nach Schätzung des Einwohnermeldeamtes 97.200 Personen des Namens Schul(t)z(e), 78.000 Müller, 69.800 Schmied(t), 41.600 Krüger, 31.400 Meyer, 30.600 Hoffmann, 30.400 Schröder; in München 1925: 3.813 Maier, 2.659 Schmidt, 1.835 Müller, 1.796 Huber, 1.471 Bauer, 1.251 Fischer, 893 Schneider. Alle gehören ausnahmslos in diese Klasse, ihre Häufigkeit erklärt sich aus dem häufigen Vorkommen des betreffenden Gewerbes oder Amtes, besonders auch auf dem Lande. Das trifft bei sämtlichen oben angeführten Namen zu, vor allem bei Müller und Schulze. Da jedes Dorf (in Norddeutschland) seinen Schulzen hatte, fast jedes, wenigstens größere, seinen Müller, so war eine Überfülle daher entspringender, meist gleichlautender Familiennamen unvermeidlich. In Berlin folgen Neumann, Krause, Lehmann, Richter, Wolf, Fischer, Schneider; in München: Weber, Lang, Gruber, Fuchs, Schuster, Wolf.Was nun die Schreibweise des Namens anlangt, so ist darin an Mannigfaltigkeit geleistet, was überhaupt mit so wenigen Buchstaben zu leisten war. An das ursprüngl. Major, das sich auch noch als Familienname  findet , schließen sich die süddeutschen FF. am nächsten an: Majer, Mayer, Mayr, Maier, Mair...; in Norddeutschland am häufigsten Meyer – , Meier, Meyr, Meir, Mejer
Meier
Namenshäufigkeit:  Meyer = 217.000, Meier= 99.000, Mayer= 85.000, Maier= 78.000,
Müller, Schulze, Meier, Schmidt, Schneider  die man auch die fünf Großmächte in der Namenwelt genannt hat. Den 4 ersten wird man diese Stelle nicht bestreiten; doch gegen Schneider als fünften möchten mehrere andere nicht ohne gute Aussichten in die Schranken treten, als da sind: Bauer, Becker, Richter, Weber, Lehmann. Zu Berlin gab es im Jahre 1927 nach Schätzung des Einwohnermeldeamtes 97.200 Personen des Namens Schul(t)z(e), 78.000 Müller, 69.800 Schmied(t), 41.600 Krüger, 31.400 Meyer, 30.600 Hoffmann, 30.400 Schröder; in München 1925: 3.813 Maier, 2.659 Schmidt, 1.835 Müller, 1.796 Huber, 1.471 Bauer, 1.251 Fischer, 893 Schneider. Alle gehören ausnahmslos in diese Klasse, ihre Häufigkeit erklärt sich aus dem häufigen Vorkommen des betreffenden Gewerbes oder Amtes, besonders auch auf dem Lande. Das trifft bei sämtlichen oben angeführten Namen zu, vor allem bei Müller und Schulze. Da jedes Dorf (in Norddeutschland) seinen Schulzen hatte, fast jedes, wenigstens größere, seinen Müller, so war eine Überfülle daher entspringender, meist gleichlautender Familiennamen unvermeidlich. In Berlin folgen Neumann, Krause, Lehmann, Richter, Wolf, Fischer, Schneider; in München: Weber, Lang, Gruber, Fuchs, Schuster, Wolf.Was nun die Schreibweise des Namens anlangt, so ist darin an Mannigfaltigkeit geleistet, was überhaupt mit so wenigen Buchstaben zu leisten war. An das ursprüngl. Major, das sich auch noch als Familienname  findet , schließen sich die süddeutschen FF. am nächsten an: Majer, Mayer, Mayr, Maier, Mair...; in Norddeutschland am häufigsten Meyer – , Meier, Meyr, Meir, Mejer
Meyer
Namenshäufigkeit:  Meyer = 217.000, Meier= 99.000, Mayer= 85.000, Maier= 78.000,
Müller, Schulze, Meier, Schmidt, Schneider  die man auch die fünf Großmächte in der Namenwelt genannt hat. Den 4 ersten wird man diese Stelle nicht bestreiten; doch gegen Schneider als fünften möchten mehrere andere nicht ohne gute Aussichten in die Schranken treten, als da sind: Bauer, Becker, Richter, Weber, Lehmann. Zu Berlin gab es im Jahre 1927 nach Schätzung des Einwohnermeldeamtes 97.200 Personen des Namens Schul(t)z(e), 78.000 Müller, 69.800 Schmied(t), 41.600 Krüger, 31.400 Meyer, 30.600 Hoffmann, 30.400 Schröder; in München 1925: 3.813 Maier, 2.659 Schmidt, 1.835 Müller, 1.796 Huber, 1.471 Bauer, 1.251 Fischer, 893 Schneider. Alle gehören ausnahmslos in diese Klasse, ihre Häufigkeit erklärt sich aus dem häufigen Vorkommen des betreffenden Gewerbes oder Amtes, besonders auch auf dem Lande. Das trifft bei sämtlichen oben angeführten Namen zu, vor allem bei Müller und Schulze. Da jedes Dorf (in Norddeutschland) seinen Schulzen hatte, fast jedes, wenigstens größere, seinen Müller, so war eine Überfülle daher entspringender, meist gleichlautender Familiennamen unvermeidlich. In Berlin folgen Neumann, Krause, Lehmann, Richter, Wolf, Fischer, Schneider; in München: Weber, Lang, Gruber, Fuchs, Schuster, Wolf.Was nun die Schreibweise des Namens anlangt, so ist darin an Mannigfaltigkeit geleistet, was überhaupt mit so wenigen Buchstaben zu leisten war. An das ursprüngl. Major, das sich auch noch als Familienname  findet , schließen sich die süddeutschen FF. am nächsten an: Majer, Mayer, Mayr, Maier, Mair...; in Norddeutschland am häufigsten Meyer – , Meier, Meyr, Meir, Mejer
Miller
Namensursprung:   schon im 14. Jh. der „muller“, durch Angleichung aus mittellat. multor d. i. molitor. Auch Molitor ist FN. (Rückübersetzung), entstellt Mollidor. Erhalten ist der  T-Laut noch in den FN. Molter, Mölter, Molder (Sachsen), sowie in der genet. Bildung Mölders (westf.). Andere FN Mühler, Miller, (schwäb.-bayr.), niederdeutsch Moller; Möller, Möhler. Patr. A. Möllering (westf.). Vklf. Müllerchen, Müllerke. Die Hauptform bleibt Müller, die überaus häufig ist, auch in zahlreichen Zusammensetzungen, da sich in manchen Orten mehrere Mühlen befanden.  z.B. 1) nach Art der Mühle:  z.B. Sägemüller, Kornmüller, Grützmüller usw. 2) Nach Standort der Mühle: z. B. Bergmüller  (auch Bergmiller), Dorfmüller,  (auch Dorfmiller), Feldmüller usw.
Moeller / Möller
Möller “  (ca. 74.000 in D.)
Namensursprung:   schon im 14. Jh. der „muller“, durch Angleichung aus mittellat. multor d. i. molitor. Auch Molitor ist FN. (Rückübersetzung), entstellt Mollidor. Erhalten ist der  T-Laut noch in den FN. Molter, Mölter, Molder (Sachsen), sowie in der genet. Bildung Mölders (westf.). Andere FN Mühler, Miller, (schwäb.-bayr.), niederdeutsch Moller; Möller, Möhler. Patr. A. Möllering (westf.). Vklf. Müllerchen, Müllerke. Die Hauptform bleibt Müller, die überaus häufig ist, auch in zahlreichen Zusammensetzungen, da sich in manchen Orten mehrere Mühlen befanden.  z.B. 1) nach Art der Mühle:  z.B. Sägemüller, Kornmüller, Grützmüller usw. 2) Nach Standort der Mühle: z. B. Bergmüller  (auch Bergmiller), Dorfmüller,  (auch Dorfmiller), Feldmüller usw.
Mueller / Müller
Müller “  (ca. 612.000 in D.)
Namensursprung:   schon im 14. Jh. der „muller“, durch Angleichung aus mittellat. multor d. i. molitor. Auch Molitor ist FN. (Rückübersetzung), entstellt Mollidor. Erhalten ist der  T-Laut noch in den FN. Molter, Mölter, Molder (Sachsen), sowie in der genet. Bildung Mölders (westf.). Andere FN Mühler, Miller, (schwäb.-bayr.), niederdeutsch Moller; Möller, Möhler. Patr. A. Möllering (westf.). Vklf. Müllerchen, Müllerke. Die Hauptform bleibt Müller, die überaus häufig ist, auch in zahlreichen Zusammensetzungen, da sich in manchen Orten mehrere Mühlen befanden.  z.B. 1) nach Art der Mühle:  z.B. Sägemüller, Kornmüller, Grützmüller usw. 2) Nach Standort der Mühle: z. B. Bergmüller  (auch Bergmiller), Dorfmüller,  (auch Dorfmiller), Feldmüller usw.
Neumann
Neumann“  (ca. 99.000 in D.)
Namensursprung:  Neumann ein „Neuangesiedelter“. Neumann auch Bekehrter (=“neuer Mensch“), in griech. Übersetzung Neander (der berühmte Kirchenhistoriker dieses Namens hat ihn 1806 in Hamburg angenommen, als er zum Christentum übertrat; in dems. Sinne Neugeboren, Neugebohrn ges. ca. 100 in D.)  Mitteld. Naumann. Niederdeutsch .Niemann  (in Münster 1878 = 22 Niemann neben nur 8 Neumann); Niegemann; Nig(ge)mannNiemand (Quedlinburg, 1592 Niemann).
Peter / Peters
Peters“  (ca. 77.000 in D.)
Namensursprung:  Petrus, griech. „Fels, Felsenmann“, Übersetzung des hebr. Kephas; St. Petrus der Apostel, mit eigentlichem Namen Simon. Kalendertag: 18.Jan., 29.Juni, 1.Aug.  Familiennamen: Petrus , PeterPetter . Gen. (lat.) Petri, Petry;  (deutsch) Peters; Petters; Pieters (ostfries., vgl. holländ. Pieter). Vklf. Peterl(e)in; Petterle; Pyterke.   Gen. Peterkes . (Slaw.) Piotr ; Vklf. Pätsch; Pietsch (Großpietsch), Pietschmann; Pitschel; Petz (Peter und Pecze wechselt im alten Breslau bei manchen regellos, auch PeczilPetir Schroter in Meißen 1380 = später Petz Schr.), Pölz, Petsch,; Pötzsch(ke); Pe(t)schke (vgl. Paulus); Petzold, Pätzold; Petrick; Petrusch; Pietruschka; Pietruski. Patr. A. Petering;  (littau.) Petereit; Peterat.
Richter
Richter“  (ca. 85.000 in D.)
Namensursprung:  Rychter, Richtmann, 1) Urteilssprecher, Schiedsrichter, 2) Orts-, Dorfrichter, Gemeindevorsteher, Dorfältester, Schultheiß, Vogt, Bauerrichter, Hofrichter,  vgl.  den Richter in Goethes „Hermann und Dorothea“ und in Stifters „Heidedorf“, 3)  Zubereiter, z. B. Hornrichter, zu richten, fertig machen, vgl. Richtfest, 4) zuweilen sogar Nachrichter, Henker
Schaefer / Schäfer
Schäfer“  (ca. 153.000 in D.)
Namensursprung:  mhd. Schaefer  „Schafhirt, -halter“. Familiennamen: Schäfer; Scheefer, Schöfer, Schofer, Gen. Schäfers. Niederd. Schaper; SchäperSche(e)pker (ostfries.). Niederrhein. Schiefer; Schiffer. Gen. Scheepers, SchäpersSchiepers (niederrhein.).
Schmid
Schmid“  (ca. 96.000 in D.)
Namensursprung:   ahd. smid, mhd. smit. Jeder „der aus Metall Geräte verfertigt“. Familiennamen in verschiedener Schreibung, gewöhnlich = Schmidt, daneben Schmid, Schmitt, Schmied, Schmiedt. Gen. SchmidtsSchmitz, Schmieds, Schmies  (Mannheim) Der ursprüngliche Anlaut sm ist erhalten in den aus Nordwest-D. stammendem F. Smidt, Smid, Smitt; Gen. Smets; Smeets. Für Baden gilt nach Nied im allgem. Schmid(le) im Oberland, Schmidt im Mittelland, Schmitt  im Unter- und Hinterland, Schmieder  und Schmiederer  im Schwarzwald.
Schmidt
Schmidt“  (ca. 394.000 in D.)
Namensursprung:   ahd. smid, mhd. smit. Jeder „der aus Metall Geräte verfertigt“. Familiennamen in verschiedener Schreibung, gewöhnlich = Schmidt, daneben Schmid, Schmitt, Schmied, Schmiedt. Gen. SchmidtsSchmitz, Schmieds, Schmies  (Mannheim) Der ursprüngliche Anlaut sm ist erhalten in den aus Nordwest-D. stammendem F. Smidt, Smid, Smitt; Gen. Smets; Smeets. Für Baden gilt nach Nied im allgem. Schmid(le) im Oberland, Schmidt im Mittelland, Schmitt  im Unter- und Hinterland, Schmieder  und Schmiederer  im Schwarzwald.
Schmitt
Schmitt“  (ca. 109.000 in D.)
Namensursprung:   ahd. smid, mhd. smit. Jeder „der aus Metall Geräte verfertigt“. Familiennamen in verschiedener Schreibung, gewöhnlich = Schmidt, daneben Schmid, Schmitt, Schmied, Schmiedt. Gen. SchmidtsSchmitz, Schmieds, Schmies  (Mannheim) Der ursprüngliche Anlaut sm ist erhalten in den aus Nordwest-D. stammendem F. Smidt, Smid, Smitt; Gen. Smets; Smeets. Für Baden gilt nach Nied im allgem. Schmid(le) im Oberland, Schmidt im Mittelland, Schmitt  im Unter- und Hinterland, Schmieder  und Schmiederer  im Schwarzwald.
Schmitz
Schmitz“  (ca. 113.000 in D.)
Namensursprung:   ahd. smid, mhd. smit. Jeder „der aus Metall Geräte verfertigt“. Familiennamen in verschiedener Schreibung, gewöhnlich = Schmidt, daneben Schmid, Schmitt, Schmied, Schmiedt. Gen. SchmidtsSchmitz, Schmieds, Schmies  (Mannheim) Der ursprüngliche Anlaut sm ist erhalten in den aus Nordwest-D. stammendem F. Smidt, Smid, Smitt; Gen. Smets; Smeets. Für Baden gilt nach Nied im allgem. Schmid(le) im Oberland, Schmidt im Mittelland, Schmitt  im Unter- und Hinterland, Schmieder  und Schmiederer  im Schwarzwald.
Schneider
Schneider“  (ca. 256.000 in D.)
Namensursprung:   Schneider „der ein Gewand zuschneidet und verfertigt“ – Genetiv Schneiders   (niederrhein.).
Scholz
Scholz“  (ca. 62.000 in D.)
Namensursprung:   Schultheiß  urspr. „der Verpflichtungen und Leistungen (schult) heißt d. i. befiehlt“; Zivilrichter, Vogt. Seit dem 8. Jh. in Deutschland nachweisbar, –  Familiennamen: Schultheis; verkürzt Schult(h)eß; Schultis; Schuldis (Lahr); Schults;  gew. in der Schreibung mit z: Schulz(e),  Schultz(e); die Form mit e ist die ältere Gen. Schulzen. Mit Abschwächung des u in o: Scholze; Scholz (schlesisch, wie auch das Zwitterwort „Scholtisei„). Gen. Scholzen (Rgb. Trier). Niederd. Schulte (münsterländ.),  vgl. mittelniederd.scultheite, scultete. Gen. Schulten; Schultens; Scholten (Rees).
Schroeder / Schröder
Schröder“  (ca. 125.000 in D.)
Namensursprung: Schröter  neuniederd. Schröder, Schroer  (vom mitteld. schröden, schräden, abschneiden) Familiennamen: Schröter; Schroter; Schrötter, Schretter   (Tirol); Schreiter  (Sachsen); niederdeutsch Schröder; Schreder; Schroder; Schröer; Schrader (Scrader, Scroder 1369 Braunschweig); Schrauder; Schraudner  (Barnberg); Schreuer. Gen. Schrö(e)rs; Schröders; Schreuers, Schreurs (niederrhein. an der holl. Grenze).
Schulz
Schulz“  (ca. 148.000 in D.)
Namensursprung:   Schultheiß  urspr. „der Verpflichtungen und Leistungen (schult) heißt d. i. befiehlt“; Zivilrichter, Vogt. Seit dem 8. Jh. in Deutschland nachweisbar, –  Familiennamen: Schultheis; verkürzt Schult(h)eß; Schultis; Schuldis (Lahr); Schults;  gew. in der Schreibung mit z: Schulz(e),  Schultz(e); die Form mit e ist die ältere Gen. Schulzen. Mit Abschwächung des u in o: Scholze; Scholz (schlesisch, wie auch das Zwitterwort „Scholtisei„). Gen. Scholzen (Rgb. Trier). Niederd. Schulte (münsterländ.),  vgl. mittelniederd.scultheite, scultete. Gen. Schulten; Schultens; Scholten (Rees).
Schwarz
Schwarz“  (ca. 105.000 in D.)
Namensursprung:  „der Schwarze“ (Brünette), vgl. Burchard der swarze 12 Jh. (doch wird auch schon im Ahd. swarz  zur Namensbildung verwendet). Schwarzhaus in Freiburg Ö. vor 1565, Schwarzschneider 1480, Schwarzmurer 1516.  Familiennamen: Schwarz(e); SchwartzSchwartzer. Niederd. Schwarte.
Wagner
Wagner“  (ca. 178.000 in D.)
Namensursprung:  Wagener „Verfertiger von Wagen“. Familiennamen: Wag(e)ner; Wanger; Wa(h)ner (Erzgebirge; waner, wener, weyner 14 Jh. Frankfurt); mit Umlaut: Wäg(e)ner; Weg(e)ner; Wächner;  Wechner; Wener, Wehner; Wehnert; Wänger. Zsgz md. Wainer; Weiner  (in Glatzer Mundart). Wegeler; Wägler (in Baden); auch Wangler, Wagler; Wangner.
Walter
Walter“  (ca. 75.000 in D.)
Namensursprung:  WALDAN, got. waldan, ahd. waltan, waldan, mhd. walten „walten“  (verwalten) einer der ältesten (schon seit dem 1.Jh.) und häufigsten Wortstämme.  Die Formen mit o sind niederdeutsch… Waldhar: Walther, (Waltermann; Waldherr; Walthier; Walter; Wälder; Welter; Wolter; Wölter; Woller; Wohler; Wohlherr; Wöhler; Wöller; Balter (Tirol); Gen. Wolters; Wollers; Wohlers; Wouters (ostfries.);
Weber
Weber“  (ca. 197.000 in D.)
Namensursprung:   mhd. webaere „der Weber“. Familiennamen: Weber; WeeberWöberWoberWaber;  Wäber; Beber  -Tirol; Wiber; Wieber;
Weiss
Weiss“  (ca. 87.000 in D.)
Namensursprung:    – 3 Gruppen : a) (Farbe) weiß, auch der Weißhaarige (Hellblonde) b) Weise mhd. wise  c) mitunter auch Waisenkind
Werner
Werner“  (ca. 77.000 in D.)
Namensursprung:  Warinheri: Warnherr; WarnerWehring; Wernink;    Wernher, WernherrWernerWernermannWörnhörWirnhör; Wörner; Wenner; WarnersWerners.
Wolf
Wolf“  (ca. 103.000 in D.)
Namensursprung:   WULFAS, mhd. wolf, altsächs. wulf,  „Wolf“, das dem Wuotan heilige Tier -auch – (eines zornigen, vielleicht gefährlichen Menschen).
Zimmermann
Zimmermann“  (ca. 89.000 in D.)
Namensursprung:   mhd. zimbermann. Familiennamen: Zimmermann, Zimmermanns (niederrhein). Niederdeutsch: Timmermann.  Auch Zimmer(er)  ; Zimber, Vklf. Zimmerle , Zimmerli, ZimmerlyZimmerling.